In-situ-Dekontamination

Bei diesem Verfahren machen wir uns die Fähigkeit zur Selbstreinigung von Sedimenten zunutze, die wir lediglich unterstützen und fördern.

Es ist in ähnlicher Ausführung bekannt als Sequencing-Batch-Reactor-Verfahren oder auch SBR-Verfahren, das mittlerweile als das meistverkaufte Kleinkläranlagensystem gelten darf.

Denn es ist festzustellen, dass in Flüssen und Häfen verstärkt saubere Sedimentschichten auf kontaminierten lagern. Dass davon eine enorme Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht, ist offenkundig. Und die Schadstoffe auf herkömmliche Weise zu entsorgen, ist ebenfalls sehr schädlich. Und teuer außerdem.

Mit unserer ebenso einfachen wie genialen Methode reinigen wir die Sedimente, ohne dabei das wertvolle Material zu entfernen. Die empfindlichen Mikroorganismen und die Feuchtgebiete insgesamt nehmen demnach keinen Schaden.

Vorteile auf einen Blick

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Verfahren ist auf unterschiedliche Arten von Sedimenten anwendbar, z.B. auch Flüssigschlick

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Arbeitsprozesse können leicht modifiziert und kontrolliert werden

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Selbst in schmalen und flachen Flüssen / Feuchtgebieten anwendbar

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Individuelle Behandlung von bestimmten Sedimentschichten (hot spots) ist möglich

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Möglichkeit der repräsentativen Probenahme von Sedimentmaterial für die Qualitätskontrolle

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Kein Entfernen von Sedimenten – die Sedimentfauna bleibt erhalten

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Minimierung / Vermeidung der Erosion durch den Fluss

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Im Vergleich zu herkömmlichen Baggern sind die Kosten sehr gering

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Bei ordnungsgemäßer Anwendung des Verfahrens erzielt man den gleichen Wirkungsgrad wie ein Sequencing-Batch-Reaktor